Blog des OERInfo-Projekts SynLLOER

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Offene Bildungsmaterialien und Open Education

20. Juni 2018 synlloer Keine Kommentare

Beitrag von Tobias Steiner zur Ringvorlesung „Open Knowledge“ der HAW Hamburg am 21.06.2018.

Die Rahmung der Ringvorlesung wie folgt:

In einer vernetzten, digitalen Gesellschaft ist ein freier und unbeschränkter Zugang zu Wissen und Information zu jeder Zeit an jedem Ort möglich geworden. Neue Informations- und Kommunikationstechnologien erlauben den Bürgern mehr Teilhabe, verbesserte Kommunikations- und Kooperationsmöglichkeiten beispielsweise in Bezug zum staatlichen Verwaltungshandeln oder beim Zugang zu öffentlich finanzierten Lehrangeboten und Forschungsergebnissen.

Die Ringvorlesung Open Knowledge führt in die „Openness-Kultur“ ein und stellt innovative Openness-Projekte näher vor. Dazu sind ab Ende April jeweils Donnerstagabend öffentliche Vorträge von Experten geplant zu Themen wie Open Data, Open Education, Open Access, Open Government, Offene Lizenzen und Informationsfreiheit.

Die wöchentlichen Veranstaltungen bieten Raum für Diskussionen und Austausch für die Hochschulöffentlichkeit und alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Es können einzelne Vorträge oder die ganze Ringvorlesung besucht werden. Der Besuch der Vorträge ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Präsentationsfolien:


Creative Commons Lizenzvertrag
H5P-Präsentation „Offene Bildungsmaterialien und Open Education“ von Tobias Steiner für Universität Hamburg ist lizenziert unter einer CC BY 4.0 International Lizenz.

Digitally Yours: Offene OER-Toolchains, von der Idee bis zur Bereitstellung

18. Juni 2018 synlloer Keine Kommentare

Workshop auf dem #OERcamp18 Nord am 16.06.2018


Creative Commons Lizenzvertrag
H5P-Präsentation „Digitally Yours: Offene OER-Toolchains“ von Tobias Steiner, Manfred Steger, Celestine Kleinesper und Astrid Wittenberg für SynLLOER ist lizenziert unter einer CC BY 4.0 International Lizenz.

H5P und xAPI und so: Educational Data Mining, Learning Analytics und die Öffnung der Bildungswelt

12. März 2018 Oliver Tacke Keine Kommentare

Transparenzhinweis: Ich, der Autor dieses Beitrags, bin seit Jahren Verfechter von Initiativen wie der OER-Bewegung. Ich bin inzwischen aber auch Mitarbeiter der Firma Joubel, die als Kernteam an der Entwicklung der Open-Source-Software H5P beteiligt ist. Der Beitrag ist dennoch ein privates Produkt.


Educational Data Mining (EDM) und Learning Analytics (LA) gehören gerade zum heißen Scheiß in der Ed-Tech-Szene. Bei beiden geht es darum, die von Lernenden erstellten Inhalte und anfallende Metadaten festzuhalten und auszuwerten. Wozu? Etwa, um Lernfortschritte erkennen zu können. Manch eine/r träumt auch davon, zukünftige Leistungen oder Probleme vorherzusagen. Noch einen Schritt weiter gehen diejenigen, die gleich Plattformen bauen wollen, die sich den Lernenden anpassen. Während das beim EDM eher reduktionistisch und automatisiert geschieht, setzt man bei LA eher auf eine ganzheitliche Sicht sowie menschliche Urteile und Interventionen (vgl. Baker & Inventado, 2014, S. 62).

Beiden Ansätzen ist gemein, dass sie Daten benötigen. Ein Lieferant dafür kann die Software H5P sein. Hinter dem Kürzel verbirgt sich ein Autorenwerkzeug, das es erlaubt, vielfältige interaktive Aufgaben für das Netz zu erstellen. Die Bandbreite reicht von Multiple-Choice-Quizzes oder Lückentexten über interaktive Videos bis zu Ausspracheübungen. Gleichzeitig bietet H5P verschiedene Möglichkeiten, um Daten zu sammeln. Je nach Szenario fallen darunter nicht lediglich die erzielten Ergebnisse, sondern auch kleinteilige Ereignisse wie das Springen innerhalb eines Videos oder das Wechseln von einer Antwortoption zur anderen.